29.06.2025

Quicklebendig

Thomas Wink und Reinhard Arnold

London, im Jahr 1741: Der große Komponist Georg Friedrich Händel steckt in einer tiefen Lebenskrise. Er ist krank, verschuldet, seine Karriere scheint am Ende. Freunde wenden sich ab und er selbst hat jede Hoffnung verloren. In dieser dunklen Zeit bekommt er ein Paket. Kein Geld. Keine Einladung. Sondern: ein Textbuch mit Psalmen und Auszügen aus der Bibel. Darunter befindet sich auch ein Vers, der über der kommenden Woche steht. Im Matthäus-Evangelium Kapitel 11, Vers 28 steht: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid - ich will euch erquicken." Wie sehr müssen diese Worte den gebeutelten Komponisten ins Herz getroffen haben. Was dann geschieht, ist fast schon ein Wunder: Händel beginnt zu komponieren - und innerhalb weniger Wochen entsteht sein bekanntestes Werk: der "Messias". Ein musikalisches Glaubensbekenntnis, das bis heute Menschen auf der ganzen Welt bewegt. Was ihn damals neu aufatmen ließ, gilt auch heute noch. Jesus lädt uns ein, mit unserer Erschöpfung, unserer Last und unserer Sehnsucht zu ihm zu kommen. Er sagt nicht: Reiß dich zusammen. Sondern: Komm zu mir. Ich will dir neue Lebenskraft geben.



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