27.04.2025

Eine Erwartung, die trägt

1.Petrus 1,3
Joachim Pletsch und Daniel Eschbach

"Die Hoffnung stirbt zuletzt." Ein Satz, den wir oft hören - wenn's eng wird, nichts mehr sicher scheint und alles andere zu zerbrechen droht. Hoffnung ist das, was uns weitermachen, weiterkämpfen lässt. Aber irgendwie steckt auch etwas Trauriges in diesem Satz. "Die Hoffnung stirbt zuletzt" - das heißt ja auch: sie stirbt eben doch irgendwann. Ganz anders klingt da unser Wochenvers aus dem 1. Petrusbrief 1,3: "Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten." Hier ist von einer lebendigen Hoffnung die Rede. Eine Hoffnung, die am Ende nicht stirbt, sondern eine, die vom Leben selbst getragen wird. Und zwar durch Jesus Christus, der den Tod überwunden hat.



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