16.02.2023

„Wo finde ich Hoffnung?“ (Teil 4)

Gott wird persönlich

In solchen Momenten wünschen wir uns nichts mehr, als mit jemandem persönlich sprechen zu können. Sehnsucht nach einem Gegenüber haben viele von uns auch in den Jahren der Pandemie kennengelernt. Während des Lockdowns und der vielen Ausgangssperren sind persönliche Kontakte oftmals noch kostbarer geworden, als sie es ohnehin schon sind.

Ulrich Parzany betont in der aktuellen Ausgabe der Sendereihe „Thema des Monats“ im ERF Süd: „Gott wird persönlich.“ Diese Wahrheit veranschaulicht uns die Bibel immer wieder. Da ist zum Beispiel der berühmte König David, der eigentlich so gottesfürchtig war, dass er für viele bis heute ein Vorbild ist. Dennoch wird dieser König zu einem Ehebrecher und Mörder. Gott schickte den Propheten Nathan zu David, der ihm sagte, dass Gott sein Verhalten nicht entgangen war und dass es Konsequenzen haben würde. Das ist ein Beispiel dafür, wie Gott im Leben eines Menschen persönlich wird. Er deckte auf, was David falsch gemacht hatte und was der König gerne vertuscht hätte. Aber Gott vergibt auch. Als David seine Schuld eingesteht, ist Gott sofort bereit, ihm zu vergeben.

Auf eine ganz andere Art persönlich wurde Gott in Jesus Christus. Gott schickte keinen Vertreter in diese Welt, sondern kam selbst in der Person Jesu, seines Sohnes, um uns Menschen direkt und persönlich zu begegnen und zu erretten. Dabei zeigte er, wie er selbst in großen Menschenmassen jeden Einzelnen von uns sieht und wie niemand in der Menge untergeht. Obwohl er von unzähligen Leuten umringt war, nahm er zum Beispiel eine verstoßene, hilfesuchende Frau wahr, die im Glauben, dass er sie heilen könnte, sein Gewand berührte. Er bemerkte aber auch den unbeliebten Zöllner Zachäus, der auf einen Baum geklettert war, um Jesus zu sehen. Alle diese Menschen bemerkte Jesus nicht nur, sondern begegnete ihnen auch ganz persönlich. Doch wie bei David, deckte er auch bei ihnen auf, was sie vielleicht lieber für sich behalten hätten. Dadurch ließ er alle diese Menschen nicht in ihren Schwächen und in ihrer Schuld oder auch mit ihren Krankheiten oder Betrügereien, ihrer Sehnsucht und in ihrer Einsamkeit zurück, sondern befreite sie von all diesen Gebrechen und ihrem Versagen. Er brachte zwar einerseits die Wahrheit ans Licht, verurteilte die Menschen aber nicht, sondern heilte vielmehr alle ihre inneren und äußeren Verletzungen.  

Heute steht Jesus mit der Frage vor uns, ob wir geheilt werden möchten. Er macht jedem von uns dieses Angebot. Es liegt an uns, ob wir uns darauf einlassen und dieses Angebot annehmen oder nicht. Jeder von uns schleppt gewisse Dinge mit sich herum, die wir lieber für uns behalten würden, weil sie uns vielleicht „zu persönlich“ sind, als dass irgendjemand davon erfahren dürfte. Doch genau von diesen belastenden Dingen will Jesus uns befreien. Diese Heilung durch Jesus Christus wird dann tatsächlich zu einer persönlichen Sache, aus der eine persönliche Beziehung zu Gott möglich wird - eine Beziehung, die geprägt von Liebe, Frieden und Vergebung ist. Jeder, der das in seinem Leben erlebt hat, wird nur noch einen Wunsch kennen – nämlich, dass auch jeder andere sich Jesus Christus anvertraut und sich von ihm helfen und heilen lässt.

Näheres dazu hören Sie in der Sendereihe „ERF Thema des Monats“ - im Februar unter der Überschrift: „Wo finde ich Hoffnung“. Vertiefende Literatur rund um die aktuellen Fragen unserer Gesellschaft finden Sie im Buchshop der ERF Buchhandlung "Buchgalerie", online unter www.buchgalerie.com

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